Glossar
Doppelbesteuerungsabkommen
Zwischenstaatlicher Vertrag, der eine doppelte Besteuerung derselben Einkünfte in zwei Ländern vermeidet.
Ein Doppelbesteuerungsabkommen ist ein völkerrechtlicher Vertrag zwischen zwei Staaten, der regelt, welchem Land das Besteuerungsrecht für bestimmte Einkünfte zusteht. Ziel ist es zu verhindern, dass dieselben Erträge in beiden Ländern voll besteuert werden.
Für Anleger ist vor allem die Begrenzung der ausländischen Quellensteuer auf Dividenden wichtig, häufig auf 15 Prozent. Diese begrenzte Quellensteuer kann anschließend auf die deutsche Abgeltungssteuer angerechnet werden.
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Zum Aktiengewinn-RechnerVerwandte Begriffe
Quellensteuer
Steuer, die direkt an der Ertragsquelle einbehalten wird, etwa im Ausland auf Dividenden.
Quellensteueranrechnung
Anrechnung im Ausland gezahlter Quellensteuer auf die deutsche Abgeltungssteuer zur Vermeidung von Doppelbesteuerung.
Dividende
Gewinnausschüttung einer Aktiengesellschaft an ihre Aktionäre, die als Kapitalertrag besteuert wird.