Glossar
Veräußerungsgewinn
Der Gewinn aus dem Verkauf eines Wertpapiers, also der Verkaufserlös abzüglich der Anschaffungskosten und Nebenkosten.
Der Veräußerungsgewinn ist die zentrale steuerpflichtige Größe beim Verkauf von Aktien, Fondsanteilen oder anderen Wertpapieren. Er ergibt sich aus dem Verkaufserlös abzüglich der ursprünglichen Anschaffungskosten und der angefallenen Transaktionskosten wie Ordergebühren.
Auf den Veräußerungsgewinn fällt die Abgeltungssteuer von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer an. Vorab kann der Sparerpauschbetrag gegengerechnet werden. Verluste aus anderen Verkäufen mindern über die Verlustverrechnung die Bemessungsgrundlage. Die Bank ermittelt den Gewinn in der Regel automatisch nach der FIFO-Methode.
Gewinn nach Steuern in Sekunden berechnen.
Zum Aktiengewinn-RechnerVerwandte Begriffe
Anschaffungskosten
Der ursprüngliche Kaufpreis eines Wertpapiers einschließlich aller Nebenkosten wie Ordergebühren und Provisionen.
Bemessungsgrundlage
Der steuerpflichtige Betrag, auf den die Abgeltungssteuer berechnet wird, nach Abzug von Freibeträgen und Verlusten.
Abgeltungssteuer
Pauschale Steuer von 25 Prozent auf private Kapitalerträge wie Zinsen, Dividenden und Veräußerungsgewinne.